naturwissenschaften

Überblick

Biologie, Chemie, Physik und Geologie bilden die Gruppe der Naturwissenschaften. Ganz generell geht es um die Beschreibung und Erklärung von messbaren Eigenschaften der belebten und unbelebten Natur: Vom hawaiianischen Vulkan über das Leben des Steinadlers bis zur Erforschung der Macht der Blitze – die Naturwissenschaften sind geschaffen für Forscher/innen und Entdecker/innen aller Art.

Unverrückbare Gesetze, komplexe Prozesse, enorme Nutzungspotentiale – das alles hält die Natur für den Menschen bereit. In der Anwendung naturwissenschaftlichen Wissens ruhen riesige Chancen, aber auch ein verantwortungsvoller Umgang mit ihnen ist notwendig.

Die vier Grundrichtungen in Kürze:

  • Die Physik (griechisch "die Natürliche") ist die grundlegendste der Naturwissenschaften. Sie beschreibt elementare Gebiete der Natur und deren Zusammenhänge, zum Beispiel Kräfte und die Bewegung von Körpern, aber auch komplexe Zusammenhänge wie die Dynamik von Raum und Zeit oder den Aufbau der atomaren Struktur.

  • Die Chemie (arabisch al-kimiya', griechisch χημεία, chemeia) ist die Lehre von den Elementen und ihren Verbindungen. Sie beschreibt deren Eigenschaften, Verhalten und Veränderung. Zu einer tiefergehenden Erklärung dieser Vorgänge greift sie auf die Physik zurück. Chemie und Physik gehören zu den Grundlagen des menschlichen Wissens und sind genauso zeitlos wie aktuell.

  • Die Geologie befasst sich mit der Entstehung, der Entwicklung und der heutigen Gestalt der Erde. Sie wendet die Grundprinzipien der Physik und der Chemie auf die unbelebte Natur an, so wie es die Biologie auf die belebte Natur tut. Ebenso wie die Biologie formuliert die Geologie über Physik und Chemie hinausgehende Theorien, von denen beispielsweise die Plattentektonik hinsichtlich ihrer grundlegenden Bedeutung mit der Evolutionstheorie in der Biologie vergleichbar ist.

  • Die Biologie (griechisch bíos Leben und lógos Lehre) befasst sich mit lebenden Organismen, angefangen bei den kleinsten Einzellern oder Bakterien bis hin zum Menschen. Sie baut dabei einerseits auf Erkenntnissen der Chemie auf, beschreibt und erklärt die stofflichen Vorgänge in lebenden Organismen. Andererseits formuliert sie übergreifende Gesetze über die Entwicklung, die Lebensweise und die Fortpflanzung.

 


Wolfram Steurer

Wolfram Steurer

Physiker, FameLab-Gewinner 2010

"Wer sich beim Studium für ein MINT-Fach entscheidet, der profitiert nicht nur von einem ausgezeichneten Betreuungsverhältnis an den Universitäten, sondern den erwarten auch ausgezeichnete Jobchancen nach Abschluss des Studiums. Jedem, der in sich etwas von der Neugier eines Kindes bewahrt hat, der sich also immer wieder fragt, warum in Natur und Technik dies und jenes so ist, wie es ist, dem kann ich ein MINT-Studium nur ans Herz legen."

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